Bundesfrostfront
Ein satirisches Branding
In diesem Kurs hat uns unser Dozent David Steingrüber die Aufgabe gegeben an einem fiktiven Branding mit dem Thema „longevity“ zu arbeiten.
Im Jahr 2026 sind in Deutschland 124,7 Milliarden Euro für Verteidigungsausgaben vorgesehen, ein Plus von mehr als 25 Prozent. Damit gibt die Bundesrepublik mittlerweile 2,69 Prozent des BIP für Verteidigung aus. Und während dieser Aufrüstung kann man der Employer Branding Kampagne der Bundeswehr gar nicht mehr ausweichen. Mit diesem fiktiven Branding wollten wir das Thema Aufrüstung und Militär satirisch behandeln.
Anschließend haben wir mit diesem Vorwissen angefangen zu experimentieren. Beim ersten Experiment haben wir Spielzeugsoldaten in einer Tupperdose voller Wasser eingefroren. Die Ergebnisse inspirierten ein weiteres Experiment, bei dem wir ein Bild von Mats eingefroren haben. Anschließend konnten wir viele Aspekte dieses Brandings ableiten, wie z. B. Logo, Farben, Bildmaterial oder andere.
Beim ersten Brainstorming sind wir auf „Kryonik“ gestoßen. Dabei handelt es sich um einen nicht wissenschaftlich fundierten, jedoch in der Realität angewendeten Service, der verstorbene Menschen in Flüssigstickstoff-Behältern bei -196 Grad Celsius lagert, bis sie in ferner Zukunft mit neuen Technologien wiederbelebt werden können.
Dieses fiktive Projekt spielt in einer Zukunft, in der es der Bundesfrostfront gelungen ist, Kryonik als Technologie zu meistern. Die Soldat*innen werden eingefroren, damit sie im Kryoschlaf intensive Simulationen verschiedener Kriegssituation erleben. Dadurch sind sie nach weniger Zeit für jeden denkbaren Konflikt in jedem Gebiet direkt einsatzbereit.